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9. Mai – 24. Oktober 2010
Samt Pfoten, Fell & Fauchen – Die Kulturgeschichte der Katze


samtpfoten_motiv.jpgDie große Sommerausstellung des Stadt- und Bädermuseums begibt sich in diesem Jahr auf eine spannende Entdeckungsreise in die Kulturgeschichte der Hauskatze.

Das beliebteste Haustier Deutschlands ist die Katze – anmutig und anschmiegsam, doch auch eigensinnig und charakterstark. Sie fasziniert die Menschen und bleibt trotz aller Nähe immer ein Stück rätselhaft. Bad Salzuflen ist eine Stadt im Zeichen der Katze, von hier gingen die Produkte der vor 160 Jahren gegründeten Stärkefabrik Hoffmann’s mit dem Symbol der sich putzenden Katze in alle Welt.
Das Ansehen der Katze in der Geschichte schwankte zwischen Extremen. Im alten Ägypten gottgleich verehrt, galt die Katze im Mittelalter dagegen galt als Tier des Teufels und wurde auf den Scheiterhaufen der Hexenjäger grausam ermordet. Mit der Aufklärung erlangte auch die eigenwillige Katze wieder neue Wertschätzung. Sie wurde in der Kunst, der Musik und der Literatur neu bewertet.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht daher die Katze als Motiv der bildenden Kunst. Zu sehen ist eine bestechende Vielfalt hochkarätiger Exponate aus den Bereichen Malerei, Druckgrafik und Zeichnung. Arbeiten von  Theophile-Alexandre Steinlen, Gottfried Mind und des klassischen japanischen Farbholzschnitts sind ebenso vertreten wie Grafiken der bedeutendsten Namen der Europäischen Moderne: Otto Pankok, Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt Rottluff, Gerhard Marcks, Horst Janssen und viele andere.

Die Katze bevölkert die Gegenwartskultur vom Märchen über den Comic bis zum Musical – der gestiefelte Kater ist ebenso geläufig wie Garfield oder „Cats“. Die Facetten der Ausstellung reichen vom Karneval in Venedig über Katzenweine bis zu Werbekatzen aller Art. Freuen Sie sich auf ebenso anregende wie hinreißende Entdeckungen – nicht nur für Katzenliebhaber!



RückBlick -

Erinnern Sie sich mit uns an zehn Jahre Ausstellungen im Stadt- und Bädermuseum. Wer hat sie alle noch vor Augen?

 

Seit dem Jahr 2000 hat das Museum in über zwanzig Sonderausstellungen eine Vielzahl von Themen, historischen Epochen und Kulturbereichen deele.jpgpräsentiert - von der historischen Bademode über die Schlager der 1950er Jahre zum orientalischen Silberschmuck, vom Werk des Malers Edwin Fritzsche bis zur Kulturgeschichte des Salzes oder von Höhepunkten der Lippischen Gesundheitsgeschichte bis zur Badereise und zur Erotik des Kuschattens - immer waren spannende und überraschende Einblicke garantiert.

Die Ortsgeschichte Bad Salzuflens und die Schwerpunktbereiche der Museumsammlung: Salzgewinnung, Pharmaziegeschichte oder Badekuktur waren dabei mehrheitlich die Ausgangspunkte der spannenden Themenreisen in Kunst-, Alltag- oder Wirtschaftsgeschichte.





Stadt- und Bädermuseum


Kontakt:

Lange Str. 41
32105 Bad Salzuflen
Fon: [0 52 22] 5 97 66

Fax: [0 52 22] 96 06 07
Mail: museum@bad-salzuflen.de

 

 

Öffnungszeiten:  

Sommersaison

(März bis November)
montags geschlossen
dienstags bis samstags  
10 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr
sonntags             
10 - 12 Uhr und 13 - 17 Uhr

Wintersaison

(Dezember bis Februar)
montags geschlossen
dienstags bis samstags      
14 - 17 Uhr
sonntags       
10 - 12 Uhr und 13 - 17 Uhr

 

 

Führungen:

donnerstags um 15.30 Uhr

und nach Vereinbarung

 

 

Eintrittspreise:

Einzelkarte:                    2 Euro
Familienkarte:               4 Euro
Kinder bis 6 Jahre:       frei
Schulklassen:               frei

Kombi-Ticket:             4 Euro