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Geschichte des Hauses und der Familie Obermeyer
Das Museumsgebäude in der Langen Straße 41 ist ein 1618 errichtetes Kaufmannshaus mit zwei Speicheretagen. Der dreigeschossige, giebelständige Fachwerkbau mit vierfacher Vorkragung und reichem Rosettenschmuck prägt neben vielen weiteren Gebäuden dieser Art das Salzufler Stadtbild.
Das Haus wechselte in seiner Geschichte mehrfach den Besitzer. Kaufleute, Ratsherren, der Stadtmusikus und Schankwirte wohnten hier, bis es in den Besitz der jüdischen Familie Obermeyer gelangte. Diese führten seit 1900 ein Haushalts- und Eisenwarengeschäft. Geschäftsinhaber Siegfried Obermeyer war zugleich letzter Vorsteher der Jüdischen Synagogengemeinde Bad Salzuflens, die Synagoge (Mauerstraße 6) befand sich direkt hinter dem Haus. Die Mitglieder der Familie kamen in den Vernichtungslagern in Polen um, nur der jüngste Sohn konnte nach England emigrieren.
Das Haus wurde von der Stadt Bad Salzuflen erworben, lange vermietet und 1980 zum Museum umgebaut. In Erinnerung an die jüdische Bevölkerung der Stadt trägt das Museum heute den Namenszusatz „im Hause Obermeyer“.
Stadt- und Bädermuseum
Kontakt:
Lange Str. 41
32105 Bad Salzuflen
Fon: [0 52 22] 5 97 66
Fax: [0 52 22] 96 06 07
Mail: museum@bad-salzuflen.de
Öffnungszeiten:
Sommersaison
(März bis November)
montags geschlossen
dienstags bis samstags
10 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr
sonntags
10 - 12 Uhr und 13 - 17 Uhr
Wintersaison
(Dezember bis Februar)
montags geschlossen
dienstags bis samstags
14 - 17 Uhr
sonntags
10 - 12 Uhr und 13 - 17 Uhr
Führungen:
donnerstags um 15.30 Uhr
und nach Vereinbarung
Eintrittspreise:
Einzelkarte: 2 Euro
Familienkarte: 4 Euro
Kinder bis 6 Jahre: frei
Schulklassen: frei
Kombi-Ticket: 4 Euro



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